St.Sebastianus Schützengesellschaft 1280 Mayen eV
                                                                                 Schießsport und Tradition in Mayen

20.01.2018  Jahreshauptversammlung

Die St. Sebastianus Schützengesellschaft Mayen hat die Weichen in Richtung Zukunft gestellt. Dies betonte Bezirksbundesmeister Norbert Steffens in seinem Grußwort zur Jahreshauptversammlung: „Mit der Installation der Kleinkaliberanlage mit elektronischer Zielerfassung ist ein großer Schritt zur Ausübung modernen Schießsportes getätigt worden.“ Zugleich bedankte er sich bei der Schützengesellschaft für die Bewerbung zur Ausrichtung des Bezirks-Jungschützentages 2019.

Zuvor hatte Präses Dechant Matthias Veit in seiner Begrüßung noch einmal die Predigt aus dem Zunftamt aufgegriffen. Dieses hatten die Schützen gemeinsam mit den Zünften der Stadt am Abend zuvor unter musikalischer Begleitung der Chorgemeinschaft St.Clemens und St.Veit feierlich in der St. Clemens-Kirche gefeiert.

Nach dem gemeinsamen Zunftgebet zeigte Schriftführer Erich Nöthen in seinem Jahresbericht auf, welche umfangreichen Baumaßnahmen 2017 ehrenamtlich geleistet wurden: „Mit dem Einbau der Rollladenanlage kann diese nun in Kürze abgeschlossen werden.“ Nöthen weiter: „Die Mitgliederzahlen sind relativ konstant geblieben. Neun Vereinsaustritten stehen sieben Neuanmeldungen ausschließlich aktiver Sportler gegenüber.“Kassierer Jürgen Speicher beschränkte sich dieses Jahr auf die „Kurzversion“ der Jahresrechnung, die mit einem geringen, jedoch immerhin positiven Ergebnis abschloss. Durch seinen Wechsel in die passive Mitgliedschaft erfährt er nun  intensive Unterstützung durch seinen Stellvertreter Christian Jaensch.  Durchaus Positives hatte auch Schießmeisterin Martina Prüm zu berichten. Durch erstklassige Platzierungen bei Meisterschaften und Wettkämpfen waren 28 Sportschützen durch die Stadt Mayen geehrt worden. Mit über 100 Teilnehmern in 22 Gruppen weist das Bürgerschießen um den „Bitburger Brunnen“ (Bit-Cup) einen neuen Teilnehmerrekord auf.Domenik Nöthen übernahm den Bericht der Jungschützen. Er zeigte auf, dass neben den schießsportlichen Aktivitäten sich die Schützenjugend an zahlreichen Veranstaltungen beteiligt und etliche Freizeitaktivitäten gemeinsam unternommen hatten.Aus dieser Gruppe muss sich nun Chantale Theisen schweren Herzen verabschieden, da sie altersgemäß in die Schützenabteilung wechselt. Brudermeister Jürgen Kreusch wünschte ihr hierzu ebenso viel Erfolg und Freude, wie sie in der Jugendabteilung erfahren durfte.

Zu diesem Erfolg hat auch Lizenztrainer Pierre Prüm seinen Beitrag geleistet. Seit November vergangenen Jahres führt er nun zusätzlich wöchentlich ein Training für alle ambitionierten Mitglieder der Schützengesellschaft durch, jeweils im Wechsel von Gewehr und Pistole.

Mit 2018 erwartet die Schützen wieder ein umfangreicher Terminkalender mit zahlreichen Gelegenheiten ihrem Hobby zu frönen.Da keine Anträge vorlagen, konnte Brudermeister Jürgen Kreusch pünktlich den offiziellen Part beschließen und das Kommando der Küchencrew Henny Nöthen und Doris Kreusch übergeben.Diese sorgten mit einem schmackhaften „Döppekoche“ für einen harmonischen Abschluss.

Schützen stimmen sich auf Weihnachten ein

Mayen. Der vor drei Jahren gefasste Beschluss, das Weihnachtsschießen mit einer Weihnachtsfeier zu kombinieren, ist bei den Mayener Schützen angekommen. Nahezu alle Jungschützen, zahlreiche Aktive und Gäste kamen in die weihnachtlich dekorierte Schützenhalle. Einige hatten Plätzchen und Kuchen gebacken, andere themengerechte „Holzvögel“ gebastelt. Diese galt es nun abzuschießen. Manche süße Gabe winkte als Lohn für jeden gelungenen Treffer. Höhepunkt des Nachmittages war selbstverständlich der Besuch des Nikolaus. Er hatte wenig kritische, um so mehr lobende Worte, hauptsächlich für die jugendlichen Vereinsmitglieder und alle anwesenden Kinder, und natürlich gut gefüllte Weihnachtstüten zu verteilen. In seinem Beisein amüsierte Katrin Kreusch die Gäste mit der humorvollen Geschichte über den etwas anderen Christbaumständer. Der Mundart erprobte Günter Langenfeld dankte dem „hl. Mann“ im Anschluss mit einem selbstverfassten Gedicht auf Mayener Platt. So blieb Brudermeister Jürgen Kreusch nur noch allen Helfern für ihren Einsatz und allen Aktiven für ihr Mitwirken im zurückliegenden Vereinsjahr zu danken und allen ein gesegnetes Weihnachtsfest zu wünschen.  

Bezirksmeisterschaft auf elektronischer Anlage durchgeführt

Pünktlich zu den Bezirksmeisterschaften des Schützenbundes Maria Laach konnte die neue elektronische Schießanlage auf dem KK-Stand in Betrieb genommen werden. An zwei Tagen herrschte reger Betrieb auf der Schießsportanlage. Ergebnisse folgen.


Günter Langenfeld zum 80zigsten gratuliert

Die Vorstandsitzung am 23. Oktober nutzte der Vorstand seinem Ehrenvorsitzenden Günter Langenfeld zu dessen 80. Geburtstag zu gratulieren. Mit einem Präsentkorb und einem Geburtstagskuchen (natürlich mit Kerze) brachten die Vorstandsmitglieder ein Geburtstagsständchen und wünschten dem rüstigen, aktiven Schützen alles Gute.

P.S. Im Anschluss wurde der Kuchen auch gleich brüderlich aufgeteilt.

Carsten Wirtz ist Bezirksscheibenkönig

Gutes Abschneiden beim Herbstabschlußschiessen des Schützenbndes Maria Laach.  Carsten Wirtz sicherte sich mit der Höchstzahl von 30 Ringen den Titel des Bezirksscheibenkönigs und qualifizierte sich damit zum Bezirksscheibenkönigschießen im kommenden Jahr.  Kurt Gerhards belegte mit der gleichen Ringzahl den 2. Platz. Auch die Senioren haben allen Grund zur Freude. Die Schützen Henny Nöthen (29), Thies Wiese (29) und Bruno Mohr (28) belegten mit 86 Ringen den 1. PLatz in der Mannschaftswertung.

Freisaison der Mayener Schützen ging zu Ende

St.Sebastinaus Schützen ermittelten Herbstmeister

Mayen. Zum Abschluss der Freisaison fanden nochmals zahlreiche Mitglieder der Mayener Schützengesellschaft zusammen. Bevor sich die Sportler nun auf die anstehenden Meisterschaften und bereits angelaufenen Rundenwettkämpfen konzentrieren, wurden die diesjährigen Herbstmeister ermittelt. Am Ende hatten die stellvertretende Jungschützenmeisterin Sabine Giliberto, Schießmeisterin Martina Prüm und Stellvertreter Gerhard Greßler jede Menge beschossene Scheiben auszuwerten.

Gerhard Greßler Herbstmeister

Bei der Siegerehrung konnten sodann folgende Gewinner beglückwünscht werden: Den Titel des Herbstmeisters errang Gerhard Greßler mit 48 Ringen, gefolgt von Erich Nöthen und Jürgen Kreusch. Erwin Strobel sicherte sich mit 48 Ringen den Zilliken-Pokal vor Gerhard Greßler und Petra Zimmer. Mit ebenfalls 48 Ringen siegte Kai Kreusch beim Ferdinand-Wagner-Gedächtnisschießen vor Petra Zimmer und Christian Jaensch (beide 47 R.). Michael Josten verteidigte die Freihand-Kette, die er mit 21 Ringen errang, gefolgt von Erich Nöthen und Gerhard Greßler. Den besten Teiler schoss Kurt Gerhards (150,5). Auf den Wertadler waren erfolgreich: Erich Nöthen, Fritz Stein, Kurt Gerhards, Joachim Bornträger, Kai Kreusch, Gerhard Greßler, Bruno Mohr und Sabine Giliberto. Den Rumpf holte Fritz Stein von der Stange und ist damit im nächsten Jahr beitragsfrei.

Spannend ging es auch bei den Jungschützen zu.

Herbstmeister der Jungschützen wurde mit 46 Ringen Marvin Nöthen vor Jannik Klein und Fabian Onwurah. Den Titel in der Schülerklasse sicherte sich Sophie Wingender mit 48 Ringen und verwies Arian Wirtz und Jonas Kirst auf die Plätze zwei und drei. Die junge Dame setzte sich auch beim Freihandschießen mit 20 Ringen gegenüber ihrer männlichen Konkurrenz durch. Platz zwei belegte Simion Kirst und Platz drei Arian Wirtz. Bester jugendlicher Freihandschütze war mit 27 Ringen Domenik Nöthen vor Fabian Onwurah und Marvin Nöthen. Den Jürgen-Kreusch-Pokal gewann Marvin Nöthen mit 48 Ringen vor Jannick Klein (48) und Fabian Onwurah 47). 

Jungschützen lernten fürs Tennenfest extra tanzen

Den Abschluss der Mayener Schützenkirmes bildete auch in diesem Jahr das Tennenfest mit Krönung der Prinzen und Könige. Beim obligatorischen Königstanz entpuppte sich die Schützenjugend zum Erstaunen der zahlreichen Gäste als stilsichere Tänzer. Für diesen Abend hatten die Jugendlichen eigens heimlich einige Standardtänze eingeübt. Aber auch die älteren Semester nutzen die Gelegenheit zur Musik des „Stähbach-Duos“ das Tanzbein zu schwingen.

Bei der unerwartet gut besuchten Veranstaltung nahmen Jürgen Kreusch, Gerd Greßler und Elisabeth Wingender die Krönung der neuen Schützenkönige und Prinzen vor. Bei den Schützen nahmen die Damen  Petra Zimmer (Vogelkönigin) und Scheibenkönigin Martina Prüm, bei der Jugend Vogel- und Jugendprinz Marvin Nöthen sowie Schülerprinz Fabian Blaeser  ihre Insignien entgegen. Im Anschluss erhielten die Sieger der zahlreichen weiteren Wettbewerbe ihre Pokale.  Auch die Gäste gingen nicht leer aus. Eine gut bestückte Tombola brachte den Loskäufern manch nützlichen oder schmackhaften Preis ein.

Das Schützenwesen in Mayen lebt

Gute Beteiligung an Stadtmeisterschaft – Mayen siegt fünfmal

Mayen. Das Schützenwesen in Mayen lebt. Dies unterstrich die jüngst stattgefundene Stadtmeisterschaft, an der sich 90 Schützen aus vier Bruderschaften beteiligten, der jüngste 10 Jahre, der älteste 83 Jahre alt. Ausrichter in diesem Jahr war die St. Sebastianus Schützengesellschaft aus der Kernstadt. Einen Heimvorteil konnten die Sportler jedoch nicht geltend machen. Auf Grund der umfangreichen Renovierungsarbeiten auf dem Kleinkaliberstand war die Schießsportanlage erst am Tage der Stadtmeisterschaft wieder in Betrieb genommen worden. Aber Schießen ist anscheinend wie Fahrradfahren: Das verlernt man so schnell nicht. Und so konnten am Ende eines fairen Wettkampftages die Schützen aus Mayen fünf der sechs Stadtmeistertitel für sich verbuchen. In der Seniorenklasse siegte die Bruderschaft Alzheim mit den Schützen: Paul Rosenbaum, Dieter Velten und Jürgen Löns mit 138 Ringen vor Mayen (137 Ringen), die mit Henny Nöthen den Einzelstadtmeister stellten. Sie schoss 49 Ringe. Platz drei belegte Nitztal mit 123 Ringen.

Bei der Jugend hatten die Jungs aus Mayen: Maximilian Boos, Fabian Onwura und Fabian Blaeser mit 143 Ringen mit einem ganz knappen Vorsprung von einem Ring die Nase vorn. 142 Ringe schossen die Jugendlichen aus Alzheim und belegten vor Kürrenberg Platz zwei. Diese hatten ebenfalls 142 Ringe geschossen. Hier musste die Gesamt-Zehntelwertung über die Platzierung entscheiden.

Tagesbester Einzelschütze war Maximilian Boos (Mayen) mit satten 50 Ringen.

In der Schützenklasse konnten sich ebenfalls die Ausrichter aus Mayen durchsetzen. Die Schützen: Jürgen Kreusch, Erich Nöthen, Kai Kreusch, Martina Prüm und Carsten Wirtz siegten mit 226 Ringen.

Mit ihrem Vorsitzenden Jürgen Kreusch stellten sie zudem den Einzelstadtmeister. 49 Ringe war sein Ergebnis. Platz zwei belegten die Schützen aus Nitztal (224 Ringe) vor Kürrenberg (220 Ringe) und Alzheim.    

Oberbürgermeister Wolfgang Treis zeigte sich höchst erfreut über die Aktivität der Schützenvereine in Mayen und der Stadtteile und sprach der Mayener Schützengesellschaft seinen Respekt aus, dass man neben unzähligen Arbeitsstunden, die in die Renovierung flossen und auch weiterhin noch fließen werden, eine solch gelungene Veranstaltung organisiert bekam. Bei der Siegerehrung konnte er dem Brudermeister der Kürrenberger Hubertusschützen die Ehrenscheibe überreichen. Wie vor vier Jahren hatte dieser den besten Schuss abgegeben.

 Ostereierschießen am 8. April für Jedermann

Alt und Jung, Aktive, Inaktive, junge und ältere Gäste fanden sich zum Ostereierschießen an Palmsamstag in der österlich geschmückten LG-Halle ein. Am Ende des Tages waren fast 1000 Ostereier an Gäste und Mitglieder verteilt. Zahlreiche Teilnehmer nutzen ihre Chance und erzielten etliche Treffer auf der elektronischen Schießsportanlage, schossen liebevoll hergestellte Holzadler und -hasen. Dabei schießen die Sechs- bis Elfjährigen mit dem Lasergewehr, die Älteren mit Luftgewehr oder Luftpistole. Als Preise winkten Schokohasen, Eierlikör und Eierlikör-Pralinés und jede Menge Ostereier  Als Bonbon für den besten Eierschützen gab es zusätzlich ein Osterpräsent. Dies sicherte sich im Luftgewehrschießen Kurt Gerhards und mit der Luftpistole war Erwin Strobel am erfolgreichsten.

Das Jahr 2016 in Bildern

Baumaßnahmen an KK-Anlage haben begonnen

Umfangreiche Renovierungsarbeiten, den Neubau der Kugelfänge, Einbau elektronischer Messrahmen und die Sicherung durch Rolladen werden uns in den nächsten Monaten auf Trap halten, aber dann verfügen wir über eine hochmoderne Schießsportanlage auch im Kleinkaliber-bereich. Hierzu werden jede helfende Hand und weitere finanzielle Unterstützung benötigt. Gearbeitet wird an jedem Samstag und auch in der Woche über. Helfer wenden sich bitte an Jürgen Speicher.

Mit Weihnachtsfeier und –schießen das Jahr beendet

Die letzte Großveranstaltung des Jahres begingen wir mit dem Weihnachtsschießen und der dazugehörigen Weihnachtsfeier. Dabei gab es manchen Gaumenschmaus. Dimitri Nesterow offenbarte seine Künste als Grillmeister und einige Schützendamen boten selbstgebackene Kuchen und Plätzchen an. So ließ die Schützenfamilie das zur Neige gehende Jahr in gemütlicher Runde Revue passieren, während auf dem Schießstand noch einige Leckereien für den Gabentisch ausgeschossen wurden. Christian Jaensch hatte eigens hierzu themengerechte Holzsterne und –adler gebaut. Die Jungschützen erhielten noch Besuch vom Nikolaus, der die Truppe für ihr faires und kameradschaftliches Verhalten an den Trainingseinheiten und gutes Abschneiden bei den Meisterschaften lobte. Neben den obligatorischen Weihnachtstüten hatte er zudem ein Gewehrstativ für die jungen Freihandschützen mitgebracht.

Zu guter Letzt wurden noch die Sieger der internen Vergleichs- und Teilerschießen geehrt. Die besten drei Teiler (1,0; 2,2; 3,0) im Luftgewehr-Aufgelegt-Schießen errang Jürgen Speicher, gefolgt von Bruno Mohr (2,4; 3,6; 6,4) und Thies Wiese (5,8; 7,6; 9,1). Beim KK-Aufgelegt-Schießen belegte Kurt Gerhards Platz eins mit den drei besten Teilern (25,0; 27,5; 28,1), gefolgt von Jürgen Speicher (12,0; 29,6; 41,0) und Bruno Mohr (66,0; 80,5; 95,0). In der Disziplin Luftpistole sicherte sich Erwin Strobel mit den Teilern 38,6; 71,4 und 160,3 den Sieg. Fritz Stein belegte mit der Teilersumme von 1.899 den ersten Platz in der Disziplin Luftpistole aufgelegt. Beim internen Vergleichskampf wurden die besten drei Serien von 30 Schuss pro Serie addiert. In folgenden Disziplinen gewannen: LG aufgelegt – Jürgen Speicher (900 Ringe), Gerhard Greßler (898 R.), Jürgen Kreusch (896 R.); KK aufgelegt – Kurt Gerhards (885 Ringe), Jürgen Speicher (883 R.); Luftpistole Altersklasse – Erwin Strobel (833 Ringe); Luftpistole Schützenklasse – Dimitri Nesterow (825 Ringe); Luftpistole aufgelegt – Dimitri Nesterow (856 Ringe), Egon Mohr (769 R.).

Schießmeisterin Martina Prüm bedankte sich abschließend bei allen Helfern für die tatkräftige Unterstützung sowie bei Hallenwart Bruno Mohr, der mit seinem kreativen Adventsschmuck für das vorweihnachtliche Ambiente sorgte.