St.Sebastianus Schützengesellschaft 1280 Mayen eV
                                                                                Schießsport und Tradition in Mayen

Die Sportlerehrung 2020 der Stadt Mayen konnte leider nur schriftlich erfolgen. Dadurch dass die Landesverbands-und Deutschen Meisterschaften des DSB und die Diözesan- und Bundesmeisterschaften des BdHS abgesagt und die Bezirks-meisterschaften im RSB abgebrochen wurden, konnten unsere Sportler sich nicht in dem gewohnten Masse profilieren. Für ihre ersten Plätze bei den Kreis- und Bezirksmeister-schaften wurden geehrt:

Chantal Theisen, Arian Wirtz, Sophie Wingender, Henny Nöthen, Hannah-Elise Weber, Jonas Kirst, Jan Luxemburger, Fritz Stein, Thies Wiese, Erwin Strobel, Markus Wohlrab, Elisabeth Wingender, Domenik Nöthen, Emilian Marzinzik, Simeon Kirst, Timon Wirtz, Gerhard Greßler, Jürgen Kreusch, Bruno Mohr, Kurt Gerhards, Doris Kreusch, Dimitri Nesterow, Thies Wiese, Sascha Laux und Egon Mohr.

Aufstieger in Bezirks- und Landesoberliga geehrt

Die Luftgewehrmannschaft Mayen I mit den Schützen: Sophie Wingender, Arian Wirtz, Emilian Marzinzik, Markus Wohlrab, Dmenik Nöthen, Maximilian und Boos stieg in die Landesoberliga auf und die „Damen“-Mannschaft LG Auflage Mayen III wurde Kreismeister und schaffte somit den Aufstieg in die Bezirksliga. Die erfolgreichen Schützinnen waren: Martina Prüm, Elisabeth Wingender, Doris Kreusch, Henny Nöthen und Olga Kusnezow.


Der Holzvogel wurde zur Nachtigall

Henny Nöthen- Jubiläumskönigin, Jürgen Kreusch, Johanna Weber und Domenik Nöthen Herbstmeister

Dieses Herbstabschießen der St. Sebastianus Schützengesellschaft Mayen war anders, als all die Jahre zuvor. Da neben der Ehrung langjähriger Mitglieder auch noch der / die Jubiläumskönig/in ermittelt wurde, kamen die Schützen diesmal in Schützentracht auf den Schützenplatz. Der Titel des Jubiläumskönigs wird alle 5 Jahre unter den amtierenden und ehemaligen Schützenkönigen ausgeschossen. Nach spannendem Wettkampf fiel erst in den frühen Abendstunden der Rumpf. Zuvor wehrte sich der Holzvogel ziemlich lange. Schließlich gelang es Henny Nöthen mit dem 192. Schuss den letzten Holzspahn – nicht viel größer als ein Streichholz- von der Stange zu holen. Zuerst hatten Pierre Prüm, Martina Prüm, Heinz Depta, Henny Nöthen, Jürgen Kreusch, Peter Schmalbach, Erich Nöthen, Günter Langenfeld und Bruno Mohr die Teile abgeschossen.

Den Herbstadler teilten sich Thies Wiese, Jürgen Kreusch, Peter Schmalbach, Martina Prüm,Walter Bohr und Markuas Wingender.WanderpokaleAuch das Scheibenschießen kam nicht zu kurz. Den Ziliken-Pokal gewann Patrick Kirst mit 46 Ringen, gefolgt von Olga Kusnezow (46 Ringe) und Jürgen Kreusch (45 Ringe).Den Ferdinand-Wagner- Pokal sicherte sich Jürgen Kreusch mit der Höchstzahl von 50 Ringen vor Marvin Nöthen und Chantal Theisen (beide 49 Ringe). Jürgen Kreusch gewann auch den Volksbank- Pokal und wurde mit 48 Ringen- ringgleich mit seiner Gattin Doris Kreusch und dem drittplatzierten Peter Schmalbach - somit Herbstmeister. Beim Teilerschießen waren erfolgreich: Petra Zimmer mit einem Teiler von 49,3 vor Pierre Prüm (Teiler: 115,2) und Erwin Strobel (Teiler: 132,1). Pierre Prüm stellte Freihandschießen sein Können unter Beweis. Mit 20 Ringen errang er die Freihandkette. Mit dem gleichen Ergebnis sicherte sich Emily Münch die Freihandkette der Jugend vor Arian Wirtz (19 Ringe) und Jannik Klein (18 Ringe). Hannah Weber überzeugte in der Schülerklasse mit 26 Ringen. Auf Platz 2 kam Sofia Urbanovic (23 Ringe) und Platz 3 belegte Timon Wirtz (15 Ringe). HannahWeber wurde mit 46 Ringen Herbstmeisterin der Schüler, ringgleich folgte Jan Luxemburger auf Platz 2 und Simeon Kirst errang mit 45 Ringen den 3. Platz. Fünfmal traf Domenik Nöthen den 10er Ring beim Wettkampf um den Jugend-Herbstmeister.Ihm folgte Arian Wirtz mit 48 Ringen auf Platz 2 und Emily Münch mit 47 Ringen auf Platz 3. Hart umkämpft war auch der Damenpokal. Hierbei hatte am Ende Emily Münch mit dem besseren Stechergebnis die Nase vorn. Sophie Wingender kam mit der gleichen Ringzahl von 47 Ringen auf den 2.Platz und Hannah Weber auf Platz 3.Auch um den Herrenpokal gab es ein Stechen. Mit 49 Ringen siegte hierbei Jonas Kirst vor Domenik Nöthen und dem drittplatzierten Arian Wirtz. Obwohl ihm berufsbedingt ein paar Trainingseinheiten fehlten, konnte sich Jannik Klein beimTeilerschießen mit einem Teiler von 23,5 behaupten. Jonas Kirst und Domenik Nöthen belegten hierbei die Plätze 2 und 3. Mindestens genauso wichtig und erfolgreich an diesem Tag aber war, dass sich mit dieser Veranstaltung Jung und Alt zum fairen Wettkampf vereinten und gemeinsam einen schönen Nachmittag verleben konnten. In diesem Sinne waren alle Teilnehmer und Gäste Sieger.


Urgesteine der Mayener Schützen ausgezeichnet

Geo Bell 70 Jahre Mitglied – Bruno Mohr Ehrenmitglied

Mayen. Das Herbstschießen der St. Sebastianus Schützengesellschaft bot einen würdigen Rahmen langjährige Mitglieder zu ehren.

Zuerst galt es eine lange überfällige Ehrung vorzunehmen. Im Beisein von Bezirksbundesmeister Norbert Steffens erhielt Fahnenbegleiter Michael Josten die Ehrennadel für 10-jährige Mitgliedschaft ans Revers geheftet.

Vor 50 Jahren trat Bruno Mohr der Schützengesellschaft bei. Er wurde zum Ehrenmitglied ernannt. Brudermeister Jürgen Kreusch und Geschäftsführer Erich Nöthen dankten dem rührigen Vereinsmitglied, der nicht nur als Hallenwart, sondern auch mit viel handwerklichem Geschick sich emsig um sein „zweites Zuhause“, wie er selbst die Schießsportanlage nennt, kümmert.

Auch Heinz Georg Bell trat schon als Jugendlicher dem Schützenverein bei. Er kann mittlerweile auf sage und schreibe 70 Jahre Vereinsmitgliedschaft zurückblicken. Nach wie vor ist Geo Bell mit viel Elan bei allen Veranstaltungen mit dabei und nimmt auch, wann immer es ihm möglich ist, regionale und überregionale Termine war, seinen Verein zu vertreten. Bei seiner Auszeichnung wurden viele, schöne Erinnerungen wach an die lange Zeit, in der er als Platzwart maßgeblich die Schützenkirmes im Nettetal mit organisiert hat.


Mayener Schützen gedachten ihrer verstorbenen Mitgliedern

Mayen. Normalerweise findet am Wochenende nach Fronleichnam das Hochfest der Schützen-gesellschaft Mayen statt. Der gemeinsame Kirchgang und das Totengedenken ist hierbei ein elementarer Programmpunkt des viertägigen Festes. Auch wenn das Schützenfest dieses Jahr ausfiel, war es den Vereinsmitgliedern doch ein Bedürfnis gemeinsam insbesondere deren zu gedenken, die in den vergangenen Wochen verstorben sind und die man auf Grund der Pantemie-Bestimmungen nicht zum Grabe geleiten konnte.

 „Ich bete an die Macht der Liebe“. Mit der Melodie von Dmitri Stephanowitsch-Bortnjanski wurden die Mitglieder der Schützengesellschaft Mayen auf dem Friedhof zum Totengebet empfangen.

 Zuvor hatten sie gemeinsam die hl. Messe in der St. Veit Kirche gefeiert. Pater Justin, der den Gottesdienst zelebrierte, ging dabei besonders auf das soziale Engagement der Schützenbruderschaft und deren Bekenntnis zur Kirche ein. Er wünschte den Schützen eine gute Gemeinschaft, auch wenn in diesem Jahr kein Schützenfest gefeiert werden kann.

Diesen Gedanken nahm auch Brudermeister Jürgen Kreusch in seiner Begrüßung auf dem Friedhof auf. Das Gedenken an die in den vergangenen Wochen verstorbenen Mitglieder stand im Mittelpunkt der Gedenkfeier. Brudermeister Jürgen Kreusch erinnerte an die verstorbenen Mitglieder: Dieter Braun,Heinz Wirtz, Karl Meurer und Norbert Lellig und würdigte deren Verdienste um die Schützengesellschaft. „Ihnen allen möchten wir heute Dank sagen für ihre Treue zum Verein, für alles, was sie für uns geleistet haben und für die schöne, gemeinsam verbrachte Zeit. Wir werden Ihnen stets ein ehrendes Gedenken bewahren.“

Pater Justin leitete das gemeinsame Gebet ein und mit den Fürbitten baten Marvin Nöthen und Kai Kreusch für die gefallenen und verstorbenen Schützenschwestern, Schützenbrüder, Familienangehörigen und Freunde und für die Schützengesellschaft.

Im Anschluss nahmen die Schützen Aufstellung zur Kranzniederlegung. Mit dem Trompetensolo „ Ich hatt´ einen Kameraden“ endete die feierliche Totenehrung.



Unsere Schützenmajestäten von 2019/2020 haben ungewollt eine längere Saison: Vogelkönig Pierre Prüm, Scheibenkönigin Chantal Theisen, Schülerprinzessin Sophie Wingender, Vogelprinz Jan Luxemburger und Jugendprinz Marvin Nöthen.




Karte
Email